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Ernährung – Einige Probleme unserer Zeit

Nov 05

Unsere Kaufhäuser bieten eine immer größere Vielfalt an Produkten und auch ständig neue Nahrungsmittelkreationen tragen dazu bei, dass unsere Ernährung im Wesentlichen zwar vielseitiger, jedoch nicht gesünder wird. Heute möchte ich auf dem Blog auf einige Probleme unserer heutigen Ernährung eingehen und erklären, warum wir vor vollen Töpfen verhungern.

Immer weniger Nährstoffe, in Obst und Gemüse

Als ich noch ein Kind war, habe ich oft mit meinem Opa, im Garten, die ersten Karotten des Jahres geerntet. Es war mir immer eine Ehre, das mit ihm zu tun. Meine Oma hat dann meist leckere Gemüsegerichte gekocht und ich habe es geliebt, das so zubereitete Gemüse im Anschluss gemeinsam mit ihnen zu genießen. Das Gemüse aus dem eigenen Garten ist doch mit dem Gemüse in Kaufhäusern absolut nicht gleichzusetzen. Nicht nur, dass sich der Geschmack gravierend unterscheidet, auch die enthaltenen Nährstoffe kann man nicht mehr miteinander vergleichen.

Lebensmittel werden heute als einfache Ware oder Produkte behandelt. Sie haben mitunter sehr lange Transportwege, werden mit Pestiziden, Herbiziden und Fungiziden behandelt und zusätzlich, wenn es ganz schlimm kommt, in unserer Küche falsch gelagert bzw. zubereitet. Auch ausgelaugte Böden spielen natürlich eine Rolle. Alle diese Faktoren sorgen für einen großen Nährstoffverlust. Dieser kann im schlimmsten Fall so groß sein, dass das jeweilige Gemüse am Ende den Nährwert von einem Stück Pappe aufweist.

Zu viele industriell hergestellte Nahrungsmittel

Wer lange arbeitet oder auch sonst sehr beschäftigt ist, hat in der Regel wenig Zeit und Lust, lange in der Küche zu stehen und zu kochen. Schnell wird dann zu Fertigprodukten gegriffen. Diese Produkte enthalten aber oft unzählige Zusätze, deren Namen man häufig noch nicht einmal fehlerfrei aussprechen kann. Oft sieht man nur einige Zahlen und Buchstaben in den Zutatenlisten. Ein Fakt, der uns nachdenklich stimmen sollte, denn wollen wir nicht eigentlich wissen, was wir da essen oder unseren Kindern vorsetzen?

Diese Fertigprodukte enthalten oft Unmengen an Salz, Zucker sowie Geschmacks-und Farbstoffe. Ohne diese Helferlein würden die Speisen wohl so unappetitlich aussehen und schmecken, dass der Verbraucher diese Produkte niemals kaufen würde und so mit diesen Mitteln absichtlich geblendet wird.

Zu viele tierische Produkte

Fleisch ist ein Stück Lebenskraft… So wurde es mir zumindest immer gesagt. Als ich noch bei meinen Eltern lebte, gab es ständig Fleisch und Wurst -diese natürlich auch in schlechter Qualität. Schaut man sich heute in den Kaufhäusern um, quellen die Fleischtheken über. Der Gestank von Tod und endlosem Tierleid scheint die wenigsten Menschen zu stören. Es ist fast so, als wären wir im Laufe der Zeit immer mehr abgestumpft und als wäre es das Normalste der Welt, Tiere als Ware zu sehen und diese Ware maßlos zu konsumieren.

Dabei verlieren wir völlig aus den Augen, dass dieser ungehemmte Konsum, von tierischen Produkten, für uns zahlreiche Probleme mit sich bringt. Adipositas, Diabetes Typ 2 und Krebs sind hierbei nur ein paar der negativen Folgen, die eine solche Ernährung mit sich bringt. Es ist fast so, als hätten wir jegliches Mitgefühl für die Tiere verloren.

Zu viele Transfette

Transfette kommen bei ungesättigten Fettsäuren vor, wenn eine Veränderung der Doppelbindung auftaucht. Diese Veränderung kann zum Beispiel durch einen Verarbeitungsprozess oder durch starkes Erhitzen stattfinden. Gerade Fertigprodukte sind häufig genau davon betroffen.

Was viele Menschen jedoch nicht wissen, ist die Tatsache, dass Transfette auch beim starken Erhitzen von Raps- Oliven- oder Sonnenblumenöl entstehen.

Zu viel isolierter Zucker

Wie ich bereits kurz erwähnte, enthalten gerade Fertigprodukte häufig sehr viel Zucker. Oft schmeckt man diesen noch nicht einmal oder er tarnt sich unter anderem Namen. Auch Fruchtzucker möchte ich in diesem Zusammenhang erwähnen. Viele Menschen gehen heute davon aus, dass Fruchtzucker genauso ungesund sei, wie isolierter Zucker, dem ist jedoch nicht so.

Isolierter Zucker gilt als Mineralstoffräuber, weil er so denaturiert (verarbeitet) wurde, dass er keine Mineralstoffe oder andere Vitalstoffe mehr enthält. Bei der Verstoffwechslung werden diese Minerallstoffe jedoch benötigt. Hier muss der Körper dann auf die eigenen Depos zurückgreifen. Aus diesem Grund, gilt Zucker als Mineralstoffräuber.

Doch wie sieht es bei Früchten aus? Sind diese auch Mineralstoffräuber oder liefern sie uns sogar wichtige Vitalstoffe?
Ich glaube, die Antwort liegt hier klar auf der Hand. Isolierter Zucker und Fruchtzucker lassen sich nicht gleichsetzen. Natürlich sollte man gerade bei Früchten auf eine gute Qualität achten und auf überzüchtete Sorten, sowie Hybridfrüchte verzichten.

Die Lösung für all diese Probleme – Eine ganzheitliche Ernährungsweise

Eine ganzheitliche Ernährungsweise umfasst alle Aspekte einer gesünderen Ernährung. Dabei fließen neben gesundheitlichen Aspekten auch ökologische Aspekte ein. Es geht also nicht allein darum, seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, sondern auch darum, klug mit der uns anvertrauten Schöpfung umzugehen.

Ich wünsche dir noch einen vital-genialen Tag!

Liebe Grüße