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Du bist, was du denkst oder wie du negative Gedanken aus deinem Leben verbannst

By Nicole | Motivation

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Jan 22

Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen, weil ich glaube, dass es viele Menschen betrifft. Negative Gedanken sind etwas sehr Schwerwiegendes und können ein Leben komplett zerstören oder die eigene Lebensqualität massiv beeinflussen. Heute möchte ich dir zeigen, wie du das Muster von negativen Gedanken erkennen und effektiv dagegen vorgehen kannst. Jedoch ohne den, du musst einfach nur positiv denken und alles wird gut-Quatsch.

Negative Gedanken- Wie sie entstehen und warum sie nicht die Wahrheit widerspiegeln

Gedanken und Gefühle entstehen durch unsere gemachten Erfahrungen, das heißt, dass alles, was du erlebt hast, dich letztendlich prägt. Deine Erfahrungen bestimmen, wie du die Welt siehst.

Hast du in deinem Leben viele negative Erfahrungen gemacht, ist deine Sicht auf die Welt und auf Menschen meist sehr negativ geprägt. Das Glas ist dann eher halbleer, als halbvoll. Das ist normal und erstmal Fakt.

Erkenne das Muster

Hast du also negative Erfahrungen gemacht, die dich geprägt haben, wirst du aktuell und auch zukünftig (wenn du nicht aktiv etwas dagegen tust) negativ denken und die Welt durch eine dunkle Brille sehen.

Es ist also ein Muster, das dahinter steckt. Negativ erzeugt negativ und positiv erzeugt positiv. So ist das in den meisten Fällen.

Als Strategie tut unser Gehirn etwas sehr Sinnvolles. Es verstärkt unsere Erinnerungen. Das tut es deshalb, weil es um jeden Preis versucht, eine Rechtfertigung für unser Verhalten zu finden. Psychologen haben herausgefunden, dass Erinnerung durch unser Gehirn sogar komplett verändert werden können. Ein gutes Beispiel dafür sind Opfer- bzw. Zeugenaussagen nach einem Banküberfall. Jeder Mensch hat andere Erinnerungen an den Täter, die oftmals NICHT mit der Realität übereinstimmen. Die Täter werden bei solchen Aussagen oft als sehr groß wahrgenommen, auch wenn das objektiv nicht der Fall ist.

Aus diesem Grund sind Zeugenaussagen für die Polizei immer eine schwierige Sache, da sie sich oftmals grundlegend unterscheiden und jeder Zeuge beteuert, dass es 100%ig so oder so gewesen ist.

Das Phänomen gibt es übrigens auch in Partnerschaften bei Streit.

“Das hast du gesagt…”

“Nein, das habe ich nicht gesagt…”

“Doch, das hast du…”

Dahinter steckt in den meisten Fällen nicht, dass eine der Personen bewusst lügt, sondern sich einfach sicher ist, dass es SO gewesen ist und der andere sich irrt… Unsere Wahrnehmung täuscht… bzw. Erinnerungen können von unserem Gehirn verändert werden.

Unsere Wahrnehmung täuscht uns

Nicht nur Erinnerungen können sich verfälschen und somit zusätzliche negative Gedanken hervorbringen, auch unsere Wahrnehmung an sich kann uns täuschen. Jeder von uns lebt in seiner eigenen Realtität, die durch bestimmte Wahrnehmungsfilter getrübt wird. Diese verschiedenen Filter jetzt zu erläutern, würde jedoch den Rahmen sprengen. Wenn dich das Thema interessiert, kannst du gerne selbst noch recherchieren.

Ich hoffe, du glaubst mir einfach, dass unsere Realität gefiltert und beeinflusst wird. Wenn du noch einen Beweis brauchst, kannst du gerne hier den Selbsttest machen.

Was kannst du gegen negative Gedanken tun?

Da du ja jetzt weißt, dass nicht alle unsere Erinnerungen der Wahrheit entsprechen und zusätzlich verschiedene Filter durchlaufen, kannst du auch etwas dagegen tun.

Natürlich spreche ich hier nicht von Traumata. Das ist noch einmal eine andere Thematik, die mit reinen negativen Gedanken nichts zu tun hat.

Wenn du anfängst, dich selbst zu beobachten und auf deine Gedanken zu achten, wirst du schnell feststellen, ob sie eher positiv oder negativ sind. Ob du dich beschimpfst oder liebevoll mit dir selbst sprichst.

Wenn du in einer Situation steckst oder dich in letzter Zeit ein Thema runterzieht, kannst du dir ab jetzt selbst helfen.

Sehr wahrscheinlich hast du auch positive Erfahrungen gemacht und Erinnerungen daran. Schreibe sie dir auf. Das ist sehr wichtig, damit du zukünftig üben kannst.

Wenn du das getan hast oder tust, dann mache folgendes. Jede positive Erinnerung hältst du für einen Moment gedanklich fest. Was fühlst du jetzt in deinem Körper? Ein gribbeln im Bauch? Eine angenehme Wärme? Spüre dieses Gefühl für einen Moment und halte deine Erinnerung gedanklich einen Moment fest.

Wenn du das getan hast, kannst du das mit der nächsten Erinnerung machen. Diese Methode geht über das herkömmliche positive Denken weit hinaus und ist viel effektiver. Warum, fragst du dich jetzt vielleicht…

Wenn du eine Erinnerung mit einer KÖRPERLICHEN Reaktion verstärkst, bilden sich neue neuronale Netze in deinem Gehirn. Das kannst du vergleichen, mit einem Weg, über den du gehst, der dann zu einer Straße und dann zu einer Autobahn wird. Diese Netze, verdicken sich durch diese Übung immer weiter, bis du damit beginnst, die Welt um dich herum positiver wahrzunehmen oder dich mehr und mehr auf das Positive zu fokussieren.

Achtung: Tue das niemals mit negativen Erinnerungen. Spüre dann niemals in deinen Körper. Denn auch so verdickst du die neuronalen Netze und bewirkst letztendlich genau das Gegenteil.

Ich hoffe, dieser Beitrag hilft dir zukünftig dabei, deine negativen Gedanken aus deinem Leben zu verbannen.

Wenn du gerne eine psychologische Beratung in Anspruch nehmen möchtest, findest du hier weitere Infos

Lebensberatung

 

Ich wünsche dir noch einen vital-genialen Tag!

Deine Nicole

Über Nicole Tschirner





seit 2016 Fachberaterin für holistische Gesundheit und Ernährung in eigener Praxis

seit 2016 Bloginhaberin von Vital-Genial

seit 2017 zertifizierte Fastenleiterin

2017 Weiterbildung Beraterpraxis

seit 2018 zertifizierte Vitalstoffberaterin

seit 2019 Psychologischer Berater